Mag nicht mehr
Ich verpasse zu viel. Solange ich zu Hause war, konnte ich Tigergatten immer auf dem laufenden halten wenn es dadrum ging, was im Leben der Kinder so los ist.
Nun ist alles in die 3 bis 4 1/2 Stunden zwischen Kita- und Tagesmutter-Abholen, Schulheimkommen und Bett gequetscht. Solange einer von uns die Familienarbeit erledigte, hatten wir Zeit, denn die Zeit zusammen war Zeit zusammen und nicht Zeit zum Wäschezusammenlegen.

Halte ich das die nächsten Jahre durch? Bis nächstes Jahr haben wir finanziell keine Alternative. So lange ist das ja nicht, 12 Monate lassen sich schaffen. Müssen zu schaffen sein. Und dann ist es ja nur noch ein gutes Jahr...

Bloß eins verspreche ich Ihnen und der Bundesrepublik: wenn wir mit der Ochsentour durch sind, werde ich mir wieder Zeit für das nehmen, was wichtig ist, und die Kohle, die ihr bis dahin in Fremdbetreuung investiert, werde ich nicht über die Lohnsteuer eines Vollzeitjobs wieder reinbringen. Könnte ich noch schaffen, wenn ich den Durchschnittverdienst einer Vollzeitstelle im zu erlernenden Beruf und die entsprechende Lohnbesteuerung annehme, bevor ich verrentet werde. Will ich aber nicht.

Tigergatte hat ein total schlechtes Gewissen weil sein Verdienst grad nicht reicht.

Wir ziehen das durch, solange wie es nötig ist. Muß ja. Aber danach reden wir neu.




meermond am 06.Okt 14  |  Permalink
...kann ich verstehen!
Zeit für das, was wichtig ist.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Pläne realisieren können!

cassandra_mmviii am 06.Okt 14  |  Permalink
Kind krankgeschrieben. Darf aus Seuchenschutzgründen nicht in den Kindergarten heute&morgen. Deswegen bin ich zu Hause und wir machen einen Tag "ganz normal" :-)