"Äh, ihr habt ja vier Kinder"
Fiel unserem Nachbarn auf als wir Autokaufratschläge abholten. Er wies mehrfach auf die Notwendigkeit für 3 Kindersitze hin. Dann fiel ihm auf: das nützt ja nichts.

Bus-artiges kommt für den täglichen Weg zur Arbeit nicht in Frage. Als ein paar Nummern kleiner, wobei ich lernte, daß das, was ich als mittlere Größe begriff, vom Rest der Welt als Kleinwagen bezeichnet wird. Polo&Co waren für mich mittelgroße Autos, ein Smart, eine Ente oder ein Fiat Panda ein Kleinwagen.
Dann kann man mittelfristig noch ein weiteres kleines Auto anschaffen und hat dann nicht nur genug Platz, um mit allen die Schwiegereltern zu besuchen, sondern auch die Flexibilität, eben nur einmal Sprit zu vergondeln.

Nachbar bezeichnete ein paar Nachbarn als Leute mit einem großen und einem noch größeren Auto, die dann mit dem SUV zum Brötchenholen kutschen :-)




pathologe am 24.Aug 14  |  Permalink
4 Kinder plus 2 Erwachsene plus Gepäck endet allerdings zwangsläufig in einer Busgröße. Sechssitzer sind nicht sehr häufig, mir kommt da als "Nichtbus" lediglich eine Mercedes R-Klasse ins Gedächtnis. Alternativ ginge für eine kurze Zeit auch ein Kombi mit umlegbarer Kindersitzbank im Gepäckabteil oder ein großer Geländewagen (Toyota Prado oder Land Cruiser heißt der hier, Verkaufsbezeichnung in Deutschland differiert), mit klappbaren Notsitzen im Gepäckabteil.

Als ungewollte Busgröße dann VW Multivan, Ford Transit, Opel Movano oder Mervedes Vito, falls man nicht zu einem amerikanischen Exoten tendiert.

cassandra_mmviii am 24.Aug 14  |  Permalink
Ja, wenn man da alle auf einmal unterbringen möchte, endet man im Bus. Stimmt.
Aber für Urlaub&Co fällt mir eher Mietwagen ein und für Trips zu den Schwiegereltern immer noch die Bahn- ich fahre dann vor mit Buch, der Rest kann ja nachkommen :-)

Für tägliches Pendeln ist das prohibitiv teuer.

pathologe am 24.Aug 14  |  Permalink
Wir stehen momentan vor einer ähnlichen Entscheidung. Ein Bus mit DIeselmotor (Verbrauch zwischen 8 und 9 Litern) für die täglichen Kurzstrecken der Gattin nebst Kindern und Hund, das kleine Auto (Diesel) für meine Fahrten ins Büro (einfach 100 km), wenn ich in Deutschland bin. Das "große" Auto (sieht groß aus, ist aber innen doch klein) mit LPG-Umbau wird dann verkauft werden. Die Schwierigkeit liegt im Anschaffungspreis des Busses, auch gebraucht kostet er noch das Doppelte des Erlöses für das große Auto.

Wir fragten den Verkäufer im Autohaus vor Abgabe unseres Autowunsches, was er uns für unsere Familiengröße empfehlen würde. Er riet uns vom Kombi ab, da dieser dann doch innen recht eng würde.

cassandra_mmviii am 24.Aug 14  |  Permalink
Grad ärgere ich mich, daß wir erst jetzt über ein Auto nachdenken, denn uns fehlt jede Erfahrung und Busse sind keine Einsteigermodelle.

Ich tendiere zu erst mal klein anfangen, upgraden oder erweitern kann man immer noch. Perspektivisch sehe ich uns auch beim Bus landen.

f. m. am 26.Aug 14  |  Permalink
@pathologe

Verwenden Sie bitte KEIN Dieselfahrzeug ausschließlich für Kurzstrecken! Ich hatte Gelegenheit mit diversen Dienstwagen 1,5 Mio. Kilometer auf Deutschlands Strassen zu leben und zu arbeiten und die stehende Order unseres Flottenchefs war, dass Dieselfahrzeuge nicht im reinen Kurzstreckenverkehr unter dreissig bis fünfzig Kilometer nach Kaltstart eingesetzt werden durften. Erst im Mischverkehr, wenn mindestens einmal pro Woche eine lange Strecke gefahren wurde, waren Selbstzünder zugelassen und natürlich bei allen "Langstreckenkolleginnen", die am Tag ein paar hundert Kilometer gefahren sind, auf Strecken, die von der Bahn schlecht bedient wurden (also fast alle), oder die immer grosse Geräte demonstrieren mussten.
Die reinen "Kurzstreckler" wurden IMMER mit Ottomotoren versorgt (oder/und Verbundnetzkarten) und zum Schluss, kurz vor meinem Ausscheiden auch schon mit Hybriden, die ein paar Kilometer reinen E-Betrieb schafften.
Kurzstreckenbetrieb macht die Partikelfilter im Diesel schnell kaputt, weil das Freibrennen des Filters längere Zeit braucht, als das bei Kurzstrecken der Fall ist.

admiral am 24.Aug 14  |  Permalink
Mein Schwager mit 4 Kinder hat einen von Hyundai, da passen alle 4 Kids samt Frau rein. Leider weiß ich grad den Typ nicht. Aber die sind 5 bis 1 Jahre alt.

Er überlegt auch gerade an einer Neuanschaffung und hat mehrere Kleinbusse im Auge.

das mariechen am 25.Aug 14  |  Permalink
Mein Tipp ist immer noch der Van. Sowohl Opel Zafira als auch VW Sharan oder Peugeot 807 bringen bis zu siebenLeute unter und sind nicht so unübersichtlich wie ein Bus.

veilchenpastille am 25.Aug 14  |  Permalink
Da kann ich nur zustimmen. Wir hatten bis vor kurzem einen Toyota Corolla Verso. Dieses Modell wird nicht mehr gebaut, gibt es aber noch gut gebraucht. Hier haben sieben Personen Platz und das Auto ist super komfortabel, übersichtlich, lässt sich super fahren. Man fühlt sich wie in einem fahrenden Wohnzimmer.
Leider ist unser Wölfchen mit dem Kopf an der Decke angestoßen, so dass ein Kastenwagen her musste.
Der Renault Scenic ist auch als Siebensitzer erhältlich. Bin ich auch schon probegefahren. Fährt sich auch gut.

cassandra_mmviii am 25.Aug 14  |  Permalink
Die sind zum täglichen Pendeln nach Hamburg rein ziemlich teuer weil je größer, desto mehr Spritverbrauch.
Erst mal klein anfangen, sobald man den Kleinwagen abbezahlt hat, kann man ja immer noch den Familienplanwagen anschaffen.