Jedenfalls stellte sich ihm die Frage, ob die Kinder denn nach London zurückgehen und was mit dem Krieg ist.
Wir zappeln drauf, dass er endlich Prinz Caspian liest weil wir den Film so grossartig finden und es bestimmt toll wird, wieder einen Videoabend "nur mit Grossen" zu machen.
Tigherpapa antwortet also, dass am Anfang des nächsten Filmes, den wir zusammen gucken, der Krieg noch nicht vorbei ist.
"Aber wenn der Krieg noch nicht vorbei ist, können die Kinder dann nach London zurück?"
Ja, die können nach London zurück, London wurde nicht die ganze Zeit bombardiert
"Von der deutschen Luftwaffe, oder?"
Ja, von der deutschen Luftwaffe.
Nachdenken.
"Und die Deutschen waren die Bösen?"
Ja, die Deutschen waren die Bösen.
"Das ist heute aber anders, oder"
Ja, Grosser Tiger, kein Grund zur Sorge.
"Sieht man denn auch den Krieg im Film?"
Nein, aber man sieht zu Anfang ganz viele Soldaten.
"Aber von den Guten, oder?"
Ja, das sind britische Soldaten und die gehörten zu den Alliierten.
"Werden Edmund und Peter dann auch Soldaten?"
Nein, aber Edmund probiert es trotzdem, darf aber nicht weil er zu jung ist.
"dann will Edmund also in den Krieg?"
Ja.
"Warum?"
Grosser Tiger, manchmal stellst du Fragen, über die wir Erwachsene uns streiten.
Weil es Dinge gibt, die so schlimm sind, dass man sie aufhalten muss.
Also erkläre ich dir, dass Edmund in Narnia gelernt hat, dass es wichtig ist, zu demn zu stehen, was man für richtig hält.
Du machst dir dann Gedanken, dass Edmund verletzt werden kann, dass Krieg heute aber mit Gewehren und nicht mit Schwertern geführt wird, dass ein Gewehr nicht so gut wie ein Schwert ist wenn die Patronen ausgehen und man schliesslich nicht weggehen kann wenn die Munition alle ist.
Und jetzt liegst du oben auf dem Bett, liest weiter Narnia und hälst sicherheitshalber dein Holzschwert fest.
Grosser Tiger, du bist einfach nur toll.
... link (0 Kommentare) ... comment

So. geschafft. Waren auc nur grobe 12 Stunden Arbeit. Aber es ist vollbracht: Grosser Tiger hat für morgen ein Kostüm. Ein Kreuzfahrerkostüm.
... link (2 Kommentare) ... comment
Also per Hand. Noch habe ich gute Chancen, das zu schaffen.
... link (2 Kommentare) ... comment
Zitat als er aus dem Bad kam "Mir geht nicht so gut grade", was die Untertreibung der Woche war.
Grosser Tiger antwortete auf die Frage, ob er nicht vielleicht unten ein bisschen fernsehen wollte "ich will einfach nur rumliegen".
War wohl so eine 24-Stunden-Sache.
... link (1 Kommentar) ... comment
Wulff ist zurückgetreten. Mannoman, kriegen wir mal wieder einen Präsi, der zumindest eine Amtszeit lang hält?
... link (0 Kommentare) ... comment
1 schlimm kotzender Tiger auf dem Sofa unten (liegt sicherheitshalber auf 2 Decken und 1 Handtuch), mittlerweile weggedämmert
1 quengelnder Tiger mit Schniefnase, warmer Rübe und einem Hinkebein neben seinem grossen Bruder.
... link (2 Kommentare) ... comment
Ich sage Nachbarsjungen, der mit den Tigern im Garten rumtobt, dass er bitte aufhören möge sich mit vollem Gewicht gegen den Zaun zu werfen. Das ist ein Zaun, kein Fangnetz. Und er möge bitte niocht auf den Zaun klettern.
"Warum?"
Weil der Zaun sonst irgendwann kaputtgeht
Blick: "der ist aber noch heile"
Ja, und das ist gut so und soll auch so bleiben. Und deswegen bleibst du bitte vom Zaun weg.
Tritt der Junge als nächstes gegen den Zaun. Muss auch nicht sein. Ich also wieder aus.
Frustrierter Blick und als nächstes fliegt eine Sandschaufel durch die Luft.
Warum? Ist uns die Schwerkraft wegen Nichtbegleichung der Schwerkraftrechnung die abgestellt worden? Hatte Newton unrecht mit seiner Theorie?
Nein, kein Grundsatz der Physik versagte, sondern Nachbarsjunge hatte die Schaufel durch mit so viel Svhwung getreten, dass sie flog. Und zwar gegen Mini-Tigers Bobby-Car. Der plärrte los.
Ich also wieder raus. Wir treten nicht gegen Sachen.
"Warum"
Weil das hier eine Regel ist.
"Warum habt ihr so viele Regeln?"
Es gab dann eine kurze, klare Ansage zum thema Spielregeln. Und wer sich nicht dran hält muss entweder nach Hause oder rein. Noch eine Regel.
... link (5 Kommentare) ... comment
wir hatten alle unser Heimweg-Brötchen in der Hand und Groser Tiger erzählte von seiner Flötenstunde. Da lief er, Rucksack auf dem Rücken baumelnd, Brille auf der Nase und fragte, wie lange denn mein Flötenkurs gedauert hat.
"Ich hatte keinen Flötenkurs"
"Aber warum kannst du dann Flöte spielen?"
Ich erklärte, dass ich mir das selbst beigebracht habe.
"Und, kannst du auch alle Töne?"
"Na ja, mit dem fis habe ich immer Probleme."
"Aber warum hattest du denn keinen Flötenkurs?"
"Weil meine Eltern das nicht so wichtig fanden"
Denkpause. Ein paar Bissen Brötchen.
"Aber ihr findet das wichtig, oder?"
"Klar, deswegen gehst du ja auch zum Musikunterricht.
Nochmal Denkpause. Brötchen aufessen. Man sah, dass er sich Zeit verschaffte zum Denken.
"Mama, ich habe es dann besser als du"
Genau darum geht es: wir wollen, dass ihr es besser habt als wir. Wir wollen, dass ihr euch entwickelt und dabei Dinge auspropbiert, auch wenn wir diese Möglichkeiten nicht hatten. Wir wollen, dass ihr uns überholt.
Wir wollen, dass ihr in einer heilen Welt aufwachst. ich habe als Teenager regelmässig meine besoffene Mutter ins Bett gebracht. Dabei habe ich mir immer versprochen, dass meine Kinder mich nicht so sehen sollten. Ich habe es ihnen versprochen.
Ich hasse den Muttertag. ich kann ihn einfach nicht ausstehen. Ich finde es unerträglich peinlich, wenn meine Kidner sich dafür bedanken sollen, dass ich sie zur Welt gebracht habe und mich um sie kümmere. Das ist eine Selbstverständlichkeit und nichts, für was sie sich bedanken müssen.
Ich jedenfalls hatte Tränen in den Augen danach. Grosser Tiger- genau das will ich. Das du es besser hast. Und wenn das Einzige ist, was ich schaffe, ist, dass ihr drei heiler aufwachst als ich, dann habe ich eigentlich erreicht was ich wollte.
... link (5 Kommentare) ... comment

Tigergatte hat Fischfüllung, wir haben Gemüse-Ei-Füllung heute mittag, dazu Klebreis und Maki.
Die Sarrazin-Rechnung:
Reispapierblätter: weiss sich nicht mehr, im Asia-Laden gekauft, NICHT in der REWE-Feinkostabteilung.
3 Möhren und 2 Lauchzwiebeln:
1 kg Möhren für 1 Euro, 1 Bund lauchzwiebeln für 1 Euro
2 Eier: 6er Pack Eier für 1,70
Sushi-Nori: 1,80 (da steht der Preis noch drauf)
Klebreis: 3 Euro die Packung (Asia-Laden)
Okay, der Lachs: 3,60 Euro
Gurke: 50 Cent
1 Glas Sauergurken: 1,50
= 14,10 Anschaffungskosten, aber da bleibt ne Weile was von über
... link (2 Kommentare) ... comment

Lachs-Maki, Gurken-Maki und Sauergurke-Ei-Maki,
Apfel und Banane
In die Lücke kam dann noch die Soja-sauce und ein extra Silikonförmchen zum Dippen.
PS: "Mama, das war zu wenig heute. Ich will morgen mehr Sushi mitnehmen"

Kleiner Tiger ist eher der bodenständige Esser:
Körnerstange mit Schinken, Apfel&Banane

Maki (man sieht nur die mit Lachs, aber das ist nicht repräsentativ)
Frittierter Fisch mit Frühlingszwiebel (war eigentlich gedämpft geplant, aber das hat mit den teigblättchen überhaupt nicht geklappt und endete in einer endlosen Kleberei- wieder was gelernt)
in der kleine Dose ist eingelegter Ingwer, dazu Soja-Sauce und ein "exotischer Fruchtcocktail"
- zumindest behauptete das die packung.
... link (4 Kommentare) ... comment
und dann gibt es Fragen, die hört man gerne "Mama, kann ich morgen Sushi mit zur Schule nehmen?"
Klar. Also Spätschicht in der Küche eingelegt- Lachs, Gurke und Sauergurke-Ei Maki.
... link (3 Kommentare) ... comment
"Laut Meinungsforschungsinstitut "Gallup" geben nur 20 Prozent der Befragten an, Abtreibung sei "illegal unter allen Umständen". Das ist die Santorum-Position: Auch wenn eine Frau vergewaltigt wurde, auch wenn ihr Leben durch die Schwangerschaft in Gefahr ist - spielt keine Rolle, Abtreibung verboten.
26 Prozent dagegen meinen, Abtreibungen seien legal, egal unter welchen Umständen. Und 51 Prozent sagen: legal unter bestimmten Umständen, etwa wenn das Leben der Schwangeren bedroht ist. Bemerkenswert: Diese Zahlen schwanken seit den siebziger Jahren nur unwesentlich."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,815085,00.html
Was legal ist sagte in einfacher Blick ins Gesetzbuch, da muss man nicht lange rätseln.
Ob das auch gerechtfertigt, also legitim, ist, ist eine andere Frage.
Beispiel: in Deutschland war es 1937 legal, seine Haushälterin mit der Begründung, sie sei Jüdin, zu feuern. Das war legal, also in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen.
Das hat sich geändert- wer heute jemanden mit der Begründung kündigen will, findet sich relativ fix for dem Arbeitsgericht wieder- und in der Presse, und das meiner Meinung nach völlig zu recht.
Was das Stichwort ist: zwischen legal und legitim klaffen manchmal Welten.
Wenn also nun 20, 26 oder 51% einer Bevölkerung meine, das sei wohl legal oder illegal oder vielleicht ein bisschen legal, dann weist das höchstens auf eine beklagenswert schlechte Kenntnis der Gesetze hin, unter denen man lebt, sagt aber nicht aus, wer was wann gerechtfertigt findet.
Ich hoffe, das ist nur ein Übersetzungsfehler.
... link (0 Kommentare) ... comment


nur die Reste von gestern, mit Rotwein und Ziegenkäse ein bisschen aufgehübscht.
... link (0 Kommentare) ... comment
Vormittags zugegeben nicht soooo viel, ausser einen Mini-Tiger, der das Bein nachzog und am Jammern war, herumtragen. Also von dem Fenster, wo man die Müllabfuhr sieht, zu dem Fenster, wo man dem Möbel-LKW zugucken kann, und dann kam auch noch der zweite Müllwagen...
Rausgehen wollte er lieber überhaupt nicht und es zog ihn in seinen Buggy. Das ist immer das Zeichen für "ich bin krank", denn freiwillig bekommt man ihn sonst nie da rein.
Also Kinderarzt anrufen. Keine Termine mehr am vormittags, also nachmitags los. Das trifft sich gut, Kleiner Tiger hat so eine komische wunde Stelle am Mund und bevor der versammelte Kindergarten Maul-und-Klauen-Seuche bekommt und wir SCHULD (TM) sind, lieber mal ansehen lassen. Grossen Tiger mitnehmen ins Wartezimmer und pünktlich zum Flötenunterricht in die Strassenbahn setzen.
Eine Stunde Wartezeit für 5 Minuten Arzt. Mini-Tiger hörte spontan auf zu hinken und Kleiner Tiger hat ein periorales Ekzem- das ist Schlausprech für zu viel Sabber plus kaltes Wetter. Ich versuche immer noch dem KiArzt zu vermitteln, dass ich Schlausprech verstehe. Vielleicht mein Latinum mal mitnehmen... ist ja auch egal.
Das Hinken... sie verkaufen heilende Luft, ist allerdings keine Kassenleistung, die 1-Liter-Flasche ist bereits für 2800 Euro zu haben excl. Mehrwertsteuer, reicht circa eine Woche, er empfiehlt das immer. Ich fragte, ob das gegen perioraöes Ekzem hilft. Nee, dagegen gerade nicht.
Also Kinder wieder in die Strassenbahn verfrachtet und los, Grossen Tiger vom Flöten abholen.
Wer stand an der Haltestelle? Grosser Tiger, samt Bommelmütze.
Am Unterrichtsraum hing ein Zettel, dass der Unterricht in einem anderen Raum stattfände und den kannte er nicht. Also los.
Ich kannte den Raum auch nicht, lauschte aber auf der Geräusch von Flötentönen und fand sie. Er war ja auch nur 20 Minuten zu spät.
Mit den anderen Tigern auf den Spielplatz.
Auf dem Rückweg gab es dann Brötchen für alle und wir waren uns einig: das war gut, dass wir das noch geschafft haben, denn sonst hätte er das G nicht gelernt.
Er kann jetzt G, A, H, C und D, das erträgt man wesentlich länger als "tut" mit genau einem Ton. Sein Plan: nächste Woche spielt Papa Gitarre und er dazu Flöte.
... link (2 Kommentare) ... comment
- Traurigkeit kann gelindert werden durch guten Schlaf, ein Bad und ein Glas Wein
Habe eigentlich ein anderes Zitat gesucht, aber das hier gefällt mir auch.
... link (0 Kommentare) ... comment
In Mathe lernen sie gerade die Uhrzeiten. Was ist 16:18 auf der Uhr mit Zeigern etc.
Und nun haben sie das Programm des KiKa mitbekommen und sollen ihre Fernsehzeiten aufschreiben und was sie gucken.
liebe Lehrer,
hier vergehen Tage, ohne dass sie Tiger überhaupt fernsehen. Das finden wir nicht so wichtig. was machen Kinder, die gar nicht vor der Glotze hängen mit diesen Hausaufgaben?
... link (18 Kommentare) ... comment
Variante davon (vor dem Honig Portion abgenommen) gibt es in herzhaft dann morgen fpr Tigergatten zum Mitnehmen.
... link (0 Kommentare) ... comment
ich bin gestern abend extra noch mal los als die Tiger im Bett waren und habe geschaut, wie dick das Eis ist. Der Plan war, den Grossen Tiger heute abend, wenn seine rattigen kleinen Brüder im Bett sind, mit Taschenlampe auf's Eis zu nehmen, übers Fleet wandern und sehen, wie weit wir kommen. Thermoskanne mit heissem Tee und Sterne angucken weit draussen. So was Besonderes nur für Grosse halt.
Und was ist jetzt?
Auf dem Eis stehen die Wasserlachen. Das wird wohl nix mit der Eiswanderung.
Gnuuurf.
... link (2 Kommentare) ... comment

ziemlich kompakt heute, Grosser Tiger hat noch eine Portion Apfelmus dabei.

Ich fürchte, wir werden bis zum Beginn der Fastenzeit Reh essen. Ich habe gestern die Rehkeule gemacht. Das war ja nicht das erste Mal, mit genug Resten fpr heute hatte ich gerechnet, aber nicht damit, dass ich noch gut und gerne für 2 Mal Essen plus Brotdosen übrig haben würde.
Sollte jemand eine Idee haben, was man mit kalten Reh anfangen kann bin ich da sehr offen!
... link (1 Kommentar) ... comment
"Ich gehe in den Zoo, setze mich vor den Schimpansenkäfig und danke Gott, dass ich nicht hinter Gittern bin"
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,814314,00.html
Der Schlüsselsatz dürfte "Trotzdem glauben auch immer mehr Nicht-Gläubige, dass es für solche betont säkulären Feiertage einen Bedarf gebe." sein.
Wissenschaft als Religion... ist halt ne Glaubensfrage.
Ich möchte an dieser Stelle die Einführung eines Schwerkrafttages beantragen.
... link (2 Kommentare) ... comment
Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.
Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.
Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.
Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.
Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es.
1. Buch Mose, 23-29
Gottes erster Befehl war "seit fruchtbar und mehret euch"- das kann man wohl als "mission accomplished" betrachten.
Aber was ist mit dem zweiten Teil?
unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.
Was heisst das?
Das kommt drauf an, welches Herrschaftsverständnis am anwendet.
Für mich ist das Bild des Guten Verwalters aus dem Neuen Testament in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Der Gute Verwalter sucht das ihm anvertraute Gut zu mehren. Gottes Schöpfung sorgsam zu behandeln in dem Wissen, dass wir eines Tages alle vor den eigentlichen Beszítzer und Herrscher dieser Erde treten werden und dort Rechenschaft ablegen müssen zusammen mit der (relativ banalen) Erkenntnis, dass diese Erde nicht unbegrenzt Ressourcen hat, es also Grenzen des Wachstums gibt.
Der Gute Verwalter sorgt für das ihm Anvertraute. Im Englischen gibt és dafür das schöne Wort "stewardship". Das könne wir nur nach menschlichem Ermessen tun. Wir können immer schief liegen in dem, was wir annehmen, aber das entbindet uns nicht von der Pflicht, es zu versuchen.
Für mich ist der Schutz von Gottes uns anvertrauter Schöpfung ein Teil meines Selbstverständnisses als Christin.
Das heisst relativ konkret, dass wir schon laaaaange vor Fukushima den privaten Atomkraftausstieg geschafft haben-Ökostrom. Eben weil es die Ressourcen, die wir haben, klug einzusetzen gilt. Müll zu hinterlassen ist niemals gut, aber manchmal unvermeidlich. Nicht unvermeidlich sind strahlende Zukuiftsbotschaften, die ein paar Jahrtausende lang gefährlich bleiben. Ein Blick in die menschliche Geschichte lehrt Demut- stabile Reiche zerfallen und wo vor ein paar Taisend Jahren noch politische Stabilität herrschte ist heute Chaos. Ich halte es für Hochmut anzunehmen, das wir heute garantieren können, dass unser Atommüll auch in ein paar tausend Jahren noch sicher vor Terroristen und ihren Wünschen nach Krams mit dem sie ihre Bomben schmutziger machen können ist.
Aber ich wollte ja eigentlich gar nicht über Atomkraft, sondern über Umweltschutz im Allgemeinen und Klima im besonderen schreiben.
Alle Daten deuten auf eine rasche Klimaveränderung hin. Deswegen muss keiner hysterisch werden, aber ignorieren oder drüber lustig machen ist auch keine Lösung. Anzunehmen, dass die Klimaerwärmung ausbleiben könnte nur weil es mal ein paar Tage kalt in Deutschland ist, ist eimnfach nur die eigene Unkenntnis von statischen Durchschnittswerten in die Gegend posaunen. Niemand sagt, dass Klimaerwärmung bedeutet, dass es jeden Tag 2 Grad wärmer wird bis der Goldfisch im Teich gedampfgart ist.
Die CO2-Konzentrstionen stiegen seit Beginn der Industriellen Revolution kontinierlich an. Das lässt sich über CO2-Messungen in Eiskernen feststellen. Die Industrielle Revolution kann keiner rückgängig machen, und wir sind hier nicht bei "Wünsch dir was". Neben fliessned heissem wasser, sauberen Strassen und billigen Masenproduktenbrahcte uns die Insutrielle Revolution dumemrweise nicht nur jede Menge menschliches Elend, sondern auch die Wegwerfundneukaufmentalität, die die Folgen dieses Lebensstils auf später ("Ich zahle meine Kreditkarte irgendwann ab") oder irgendwo anders (Elektroschrott wird nach Afrika verschifft).
Vielleicht kann man sich, gerade als Christ und im Angesicht der Verantwortung, die wir vor Gott tragen, auf einen Lebensstil einzulassen, der weniger vernutzend ist. Gerade Christen sollten ein anderes Zentrum ihres Lebens kennen als "ich muss kaufen".
Für mich ist das in den letzten Jahren Teil der Stewardship geworden- das weise zu nutzen, was Gott mir gab, dankbar zu sein für das, was ich habe statt ständig nach dem zu schielen, was ich nicht habe. Vorischtig mit dem Planeten umzugehen, denn der muss noch eine Weile halten. Und wenn Jesus wiederkommt in Herrlichkeit, dann sollten wir einen tipptopp Planeten vorweisen könenn statt einer einzigen Müllhalde. Und genau dazu machen wir diesen hübschen Ort voller Wunder, den Gott gut geschaffen hat, gerade.
mein Wort zum Sonntag, nachgedacht beim Spaziergang in grob 2 cm Schnee. Und das war früher wirklich besser: da haben unsere Eltern nämlich im Februar dem Schlitten gezogen statt des Bobby-Cars.
... link (2 Kommentare) ... comment
Und da gerade tüchtig was runterkommt bin ich zuversichtlich, dass wir endlich mal die Poporutscher in Betrieb nehmen können!
... link (0 Kommentare) ... comment
... link (0 Kommentare) ... comment
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,814415,00.html
Wer Soldat werden will, soll auch werden. Egal ob Mann oder Frau.
Er oder sie sollte sich drüber im Klaren sein, dass das ein Beruf ist, in dem Schiessen und Beschossen werden Teil der Jobbeschreibung ist.
Es ist ausserdem ein Beruf, der eine gewisse körperliche Fitness erfordert. Anzunehmen, dass Frauen die nicht aufbringen weil sie Frauen sind ist etwa so logisch wie anzunehmen, dass alle Männer sie aufbringen eben weil sie Männer sind. Es wäre ja irgendwie nett, wenn alle Männer etwa so aussähen
(leider nicht selbst fotografiert, sondern hier http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-77816-5.html gefunden)
aber die augenscheinliche Realität sagt in viel zu vielen Fällen "Waschbärbauch".
... link (2 Kommentare) ... comment

Frischkäse-Lachs-Schnitte
Banane und Apfel
(und ein Kind, das sich beschwert weil es das aber nicht mag...)

Eierauto, Apfel und Möhre. "Brot blöd ist".
Wie man sieht- ich mache nix, so den ganzen tag lang gar nichts.
... link (2 Kommentare) ... comment
Spülmaschine summt, Waschmaschine brummt, ein Kind in der Schule, eins im Kindergarten und Nummer3 ist zumindest angezogen.
... link (4 Kommentare) ... comment
Morgens Frühstück gemacht, Brotdosen fertig gepackt, 2 Kinderzimmer aufgeräumt, den Wäscheberg heldenhaft erklommen, gekocht. Und das alles neben, über, unter und mit Hilfe eines 2jährigen Tigers.
Nachmittags die Küche wieder in Ordnung gebracht, Hausaufaufgabis überwacht, nochmal Wäsche aufgehängt, Kind zum Sport gebracht, eingekauft, eine Party Mensch-ärgere-dich-nicht mit einem 4jährigen gespielt, derweil den 2-jährigen mitspielen lassen.
Abendessen gemacht, Heidi geguckt, Kinder ins Bett gebracht inklusive Geschichte und Gebet, dann noch mit dem Grossen Tiger eine Freundschaft via "Wir sind Freunde"-Buch verewigt, Flöte geübt, immerhin liest er seine Gute-Nacht-Geschichte mittlerweile selber, also nur beten.
Ich mach' echt den ganzen Tag nix.
... link (0 Kommentare) ... comment
Die noch zu waschende Wäsche passt in den Wäschekorb.
Klarer Sieg!
... link (0 Kommentare) ... comment

Rotweinleber mit Äpfeln, Zwiebeln und Speck, dazu Buttermilch-Himbeeren und Blutmandarinen (ich hatte auch keine Ahnung, dass es so was gibt bis Tigergatte sie anbrachte)

Kiwi, Nüsse, Möhre
Käsebrot

Kiwi, Apfel, Möhre und Apfelmus
... link (0 Kommentare) ... comment

hausgebackene Foccacia, italienischer Gemüsemix (TK-Variante), Yoghurt und ein Tomatensalat
... link (0 Kommentare) ... comment
Ich weiss es nicht, würde aber erst mal eher in Richtung "nein, darf er nicht" tendieren, zumindest in der BRD und jetzt.
In ein paar Jahren, wenn alle weiter allergiesensibilisiert worden sind, sieht das wahrscheinlich anders aus, aber bisher... ich denke nicht.
Aber gute Frage.
... link (6 Kommentare) ... comment
Josefina Margarete Bakita oder Bakhita.
Geboren im Sudan und als Kind von Sklavenhändlern verschleppt, kam sie über einige Umwege ins Haus des italienieschen Konsuls und von da aus nach Italien.
Dort wurde sie von ihrer "Besitzerfamilie" im Kloster abgegeben als man auf Reisen war, als die Familie zurückkam, forderte sie ihr "Eigentum" zurück. Mutter Oberin sagte "no".
Am 9. Januar wurde sie von Kardinal Domenico Agostini, Patriarch von Venedig, getauft.
Ihr Wunsch, ins Kloster zu gehen, traf zuerst auf Widerspruch wegen ihrer Hautfarbe. Der Kardinal setzte ihren Klostereintritt jedoch durch.
Damit ist St Josefina wohl die erste schwarze Ordensfrau der Moderne. Und angesichts der Tatsache, dass es im Sudan immer noch Sklavenhandel zu geben scheint, ziemlich aktuell.
... link (0 Kommentare) ... comment
Wenn ich dann erzähle, dass wir 3 Kinder haben gibt es öfter leere Gesichter.
"Ja, aber was machst du so?"
Nichts. Die Antwort in der Realität solcher Leute lautet wahrscheinlich "nichts". Ich mache nichts, was sich als small-talk Thema eignet. Ich habe weder aufregendende Hobbies (hatte ich mal, aber dafür fehlt hier vor lauter Nichtstun die Zeit) noch einen Job, mit dem solche Leute was anfangen könnten. Ich bin halt total langweilig. Ich lese weder richtungsweisende Bücher zum politischen Geschehen noch verfasse ich Artikel oder auch nur Blogposts von irgendeiner Relevanz oder Aussenwirkung.
Ist okay. Tut mit eurem Leben was ihr wollt, seit wichtig, relevant, richtungsweisend und diskurstragend. Ist euer Leben. Ich backe derweil einen Apfelkuchen!
... link (6 Kommentare) ... comment
Ich checke mal das Fernsehprogramm, vielleicht kommt ja die Mount-St-Helens Doku auf N24. Oder das mit dem Flugzeugträger. Nazis in den USA mag ich nicht schon wieder haben.
Ja, ich habe eine gewisse Erfahrung mit dem Nachtprogramm. Seit Schwangerschaft Nr2 habe ich das Problem halbwegs regelmässig.
Da mir irgendwann die Lust auf Lesen vergeht und Küchenfussboden wischen nachts um 1 echt keine Option ist, bleibt irgendwann nur das Nachtprogramm.
Das bietet erfahrungsgemäss jede Menge Trash-TV, moderne Kunst auf ARTE und 3SAT und eben besagte Dauerflugzeugträgerdoku.
So ein bisschen Militarismus um Mitternacht...
... link (7 Kommentare) ... comment
Ich frage Grossen Tiger, ob er angemeldet werden will.
Er: "Nein"
Er erklärte, dass er dann ja nicht mehr zum Flötenuntericht, Bibelstunde und zum Jiu-Jitsu gehen konne weil das alles schon vor 4 anfängt.
Frage erledigt.
... link (7 Kommentare) ... comment
Das war ein weltlich Ding, um Mal Luther zu zitieren.
... link (1 Kommentar) ... comment



Bohnen mit Sesam,
Oyakodonburi (Huhn mit Ei)
Reis und gebackene Banane.
Musste mal wieder japanisierend sein, auch wenn jede Japanerin bei dem Anblick wahrscheinlich vom Tatami fällt vor Lachen.
... link (2 Kommentare) ... comment
Das ist ein Irrtum.
Die Inquisition war ein klarer Fortschritt im Strafverfahren. Vorher sah Ärger mit dem Gesetz meist so aus, dass gewann, wer mehr Eidhelfer anbringen konnte und wer die cooleren Eidhelfer hatte. Eidhelfer schworen vor Zeugen, dass XY einen so guten Charakter hatte, dass er auf gar keinen Fall schuldig sein könne. Oder unschuldig, ist für das Prinzip ja egal.
Mit anderen Worten: das war ein Beliebtheitswettbewerb, bei dem der gewann, der mehr und coolere Kumpel hatte.
Da ist die Idee, dass ein unabhängiger "Nachforscher", denn genau das heisst Inquisitor, versuchen soll herauszufinden, was eigentlich passiert bzw nicht passiert ist, ein klarer Fortschritt wenn man mich fragt.
Die echte Inquisition (oft kopiert, nie erreicht) kam Anfang des 13. Jahrhunderts auf. Papst Innozenz III nahm sich des seit Jahren schwelenden Katharerkonflikts in Südfrankreich an. Nachdem sein legat dort gewegelagert wurde schien die Situation mit Ermahnungen an die Bischöfe, doch bitte ihre Schäflein zu hüten statt zuzusehen, wie die Füchse den Weinberg des Herrn aushöhlten (Die Bulle heisst dann auch "Ad capiendam vulpes), nicht mehr in den Griff zu bekommen.
Wer waren die Katharer? Demnächst in diesem Kino mehr.
Eine anynome Anzeige beim Inquisitor, der Nachbar sei Katharer, uns schon lodert der Scheiterhaufen für den nervigen Nachbarn? Ha, das hättense wohl gerne!
Anyonym ging nicht, denn jede Anzeige musste durch unabhängige Zeugen bestätigt werden. Der Inquisitor musste nachforschen, ob die Parteien bekannten Groll gegeneinander hegten. Der lautstark ausgetragene Nachbarschaftsstreit hat die Scheiterhaufenwahrscheinlichkeit also eher gesenkt als erhöht.
Und bis so ein Scheiterhaufen lodert muss erst mal einiges passieren.
Sollte der Inquisitor zu dem Schluss kommen, dass der Angeklagte aufgrund mangelder Bildung sich auf Irrwegen befand, war die vorgeschriebene Vorgehensweise, dass ermahnt, belehrt und katechisiert werden müsse.
Wieso brannten denn übnerhaupt Scheiterhaufen?
Weil Ketzerei ein weltliches Verbrechen war.
Das Verbrennen war Angelegenheit der weltlichen Herrschaften.
Und demnächst auf dieser Bühne:
warum die Spanische Inquisition eigentlich gar keine Inquisition war
... link (0 Kommentare) ... comment